 |
 | |  |  | | Beschreibung |  | Der Enterprise JavaBeans Standard wurde von Sun als Teil des J2EE Standards erstellt. Der J2EE Standard basiert im Gegensatz zum sprachunabhängigen CORBA vollständig auf der Programmiersprache Java. Durch die Java Virtual Machine wird jedoch eine weitgehende Plattformunabhängigkeit erreicht. Das EJB Komponentenmodell unterstützt drei Komponententypen, sogenannte Beans:
- Session Beans verwalten Benutzersitzungen. Diese können zustandslos oder zustandsbehaftet sein. Entsprechend gibt es Stateless Session Beans (Verwerfen eine Sitzung nach Beendigung eines Methodenaufrufs) und Stateful Session Beans (halten die Sitzungsdaten über mehrere Aufrufe hinweg).
- Entity Beans entsprechen Entitäten des Anwendungsfeldes. Ihre Attribute sind in der Regel die zu speichernden Daten. Der Container unterstützt die implizite Persistierung der Daten.
- Message Driven Beans sind Session Beans mit einer besonderen Eigenschaft: sie können asynchrone Nachrichten empfangen und verarbeiten.
Zur Entwicklung von Beans müssen vom Entwickler folgende Klassen und Interfaces erstellt werden:
- Ein Home Interface: enthält die Signaturen der Lifecycle Methoden der Bean wie create() und findBy...()
- Ein Remote Interface: enthält die Signaturen der fachlichen Methoden
- Eine Bean Klasse: enthält einige vorgegebene Methoden, die überschrieben werden können und die Implementierung der im Home bzw. Remote Interface spezifizierten Methoden.
- Ein Deployment Descriptor: ein XML File, in dem spezifiziert ist, welche Dienste die Bean vom Container in Anspruch nehmen möchte.
Liegen alle Dateien vor, werden die technischen Hilfsklassen zur Anbindung an den Container generiert und und die fertige Bean am Server angemeldet. Diesen Vorgang nennt man Deployment.
Über den Naming Service des Application Servers kann die Bean zur Laufzeit gefunden und ihre Dienste aufgerufen werden.
Beans falsch eingesetzt können ein erhebliches Performance Problem darstellen. Aus diesem Grund wurde bereits eine Reihe von Designrichtlinien erstellt, die in Form von EJB Pattern zur Verfügung stehen. Werden diese Richtlinien eingesetzt, lassen sich durchaus stabile und performante Systeme auf der Basis von Enterprise Java Beans erstellen.
|  |
 | |  |  | |  | |  | |  |  |  | | Zu dieser Seite wurden noch keine Kommentare oder Bewertungen abgegeben. |
|
|  | |  |  |   | Übergeordnet |  |  |  | |  |  | |  |  |  |  |  | Enterprise JavaBeans |  |  |  |  |  | Literaturhinweise |  |  |  | |  |  | |  |  | |  |  | |  |  | |  |  |  |  |  | Weitere Themen |  |  |  | |  |  | |  |  | |  |  | |  |  | |  |  | |  |  | |  |  |  |  |  |  |
|