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 | |  |  | | Erläuterung |  | Formal werden in der Messtheorie verschiedene Skalentypen unterschieden. Wird zur Messung eines Merkmals eines Untersuchungsgegenstandes ein Maß definiert, so ist für dieses Maß eine Ordinalskala anzusetzen, wenn das untersuchte Merkmal folgende Eigenschaften besitzt:
- Die Merkmalsausprägungen können hinsichtlich des Untersuchungsziels in eine Reihenfolge gebracht werden.
- Aussagen bzgl. des Abstands zwischen den Ausprägungen können nicht sinnvoll interpretiert werden.
- Die Unterschiedlichkeit von Ausprägungen selbst kann nicht beziffert werden.
Eine Ordnialskala lässt im Vergleich zur Nominalskala nicht nur eine Unterscheidung der Merkmalsausprägungen zu, sondern bringt diese in eine Reihenfolge. Allerdings ist es nicht sinnvoll, über den jeweiligen "Abstand" zu reden.
Beispiel: Soll die Verstehbarkeit von Quelltext untersucht werden, lässt sich dies etwa durch Befragung von Versuchspersonen ermitteln. Diese werden gebeten, die Verstehbarkeit auf folgender Ordninalskala einzuordnen: sehr gut, befriedigend, schlecht. |  |
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