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 | |  |  | | Erläuterung |  | Eine Einschränkung (engl. Constraint) ist eine semantische Restriktion in textueller Form. Dabei ist es grundsätzlich gleich, ob diese natürlichsprachlich oder computerauswertbar (insbesondere in Form von Programmiersprachen) formuliert ist. Sinnvollerweise sollte sie auf dem bereits definierten (statischen) Domänenvokabular basieren. Im Folgenden wird näher auf eine computerauswertbare, plattformunabhängige Sprache, die OCL (Object Constraint Language) eingegangen, da diese Variante im Kontext der MDA von besonderem Interesse ist.
Constraints betreffen die Instanzen der Klassen (die Objekte) und bieten Möglichkeiten, um zur Laufzeit geltende Einschränkungen festzulegen. Dazu sind für den eindeutigen Zugriff, synonym zu den Schlüsseln im Datenbankenbereich, sog. Auswahl von Identifikationsattributen notwendig.
Diese werde i. A. direkt im Klassenmodell (durch {I}) gekennzeichnet. Abbildung 1 zeigt ein derart angereichertes Klassendiagramm.
Abbildung 1: Angereichertes Klassendiagramm (bitte klicken für eine vergrößerte Darstellung)
Dazu lassen sich dann, wie z.B. in dem State-Chart von Abbildung 2 exemplarisch skizziert OCL-basierte Constraints einfügen.
Abbildung 2: State-Chart aus Domain-Chart (bitte klicken für eine vergrößerte Darstellung)
Die Verwendung einer eigenen (abstrakten) Sprache anstelle einer Programmiersprache bieten hierbei diverse Vorteile.
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