Wenn eine Information in einer Anforderung verallgemeinert wurde, spricht man von einer Generalisierung. Es gibt drei am häufigsten auftretende Varianten der Generalisierung.
Universalquantoren
Universalquantoren sind Angaben der Häufigkeiten. Es lässt sich leicht an einigen Signalwörtern wie „nie“, „immer“, „kein“, „jeder“, „alle“, „irgendeiner“, „nichts“ erkennen.
Durch Universalquantoren der Anforderungen soll bestimmt werden, ob das geforderte Verhalten wirklich für alle Objekte aus der Menge gelten soll.
Um das Schreiben der Anforderungen zu erleichtern und die Mehrdeutigkeit zu vermeiden, sollten die Universalquantoren nur durch definierte quantitative Angaben zum Beispiel „alle“, „jeder/jedem“, „entweder“, „immer“, „oder“ und „kein“ definiert werden.
Unvollständig spezifizierte Bedingungen
Die Bedingungen in der Anforderung müssen bestimmt und überprüft werden, sowohl für den Fall, dass die Bedingung eintritt als auch dafür, dass sie nicht eintritt.
Zusätzlich sollte die Frage gestellt werden: „Sind alle möglichen Bedingungen und Varianten aufgezählt und geschildert?“.
Substantive ohne Bezugsindex
Bei Substantiven ohne Bezugsindex sollen Fragen gestellt werden, ob sie eigentlich eine spezifische Person, Personengruppe, Gegenstände oder eine Gruppe von Gegenständen bezeichnen sollten.
Sprachliche Vertreter für unvollständig spezifizierte Substantive sind z.B. „die Daten“, „die Funktion“, „das System“, „die Meldung“ und „der Anwender“. Bei solchen Substantiven sollen folgende Fragen gestellt werden:
- "Was...genau?“
- "Wer...genau?“.
Die in der Anforderung vorkommenden Substantive sollten stets in der Einzahl verwendet werden. Sie werden nur dann in der Mehrzahl verwendet, wenn der geforderte Sachverhalt sich auf eine Gruppe in ihrer Gesamtheit bezieht.
Der unbestimmte Artikel (ein, eine) wird nur vor einem Substantiv, das damit gerade definiert wird, verwendet.
Der bestimmte Artikel (der, die, das oder dem, den, des) wird vor einem Substantiv, das schon definiert ist, verwendet.
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