In dieser Komponente werden speziell Risiken behandelt, die auftauchen können, wenn die zeitlichen und inhaltlichen Zielsetzungen vom Projektplan abweichen.
Eine oder mehrere Zulieferungen durch einen Unterauftragnehmer verzögern sich
Gegenmaßnahmen
Vertraglich absichern, Protokolle für die Lieferung führen
Lieferfristen mit Zulieferer vertraglich vereinbaren
Fortschrittskontrollen einführen
Andere Unterauftragnehmer beauftragen
Eine oder mehrere Zulieferungen (auch Informationen) durch den Kunden verzögern sich
Gegenmaßnahmen
Kunden über die Wichtigkeit der Informationen aufklären und Konsequenzen erläutern
Anforderungskatalog in kürzeren Intervallen überprüfen
Mindestens eine Aktivität im kritischen Pfad kann nicht in der geplanten Zeit fertiggestellt werden
Gegenmaßnahmen
Mehr Zeitpuffer bei Projektplanung einbauen
Den Aktivitäten des kritischen Pfades mehr Priorität zukommen lassen
“Vergolden” der Anwendung / Utopische Nutzenerwartungen sowohl von Entwickler- als auch von Anwenderseite
Gegenmaßnahmen
Aufwands-/kostenorientierter Entwurf
Inkrementelle Entwicklung
Kosten/Nutzen-Analyse
Performanceprobleme
Gegenmaßnahmen
Ständige (!) Leistungsmessung
Prototyping
Tuning
Fehlende oder unzureichende Planung und Überwachung (Termin- und Kostenüberwachung) / mangelhafter Überblick über den Projektstand und -fortschritt
Gegenmaßnahmen
mehr Zeit in die Projektplanung investieren
regelmäßige Statusberichte vorstellen
genaue Ressourcen-(Kosten-) Planung vornehmen
Meilensteine im Projekt einführen / bei der Projektplanung festlegen
Werkzeugbereitstellung für die Planung
Unzulängliche Qualitätssicherung, z.B. oberflächliche und mangelhafte Entwicklungs- und Produktdokumentation, dilettantische Tests, fehlende Qualitätskontrolle
Gegenmaßnahmen
Dokumente angemessen dokumentieren (weder zu hohe noch zu niedrige Dokumentierung)
Konsequente mitlaufende Qualitätskontrolle (z.B. nach den Regeln von ISO 9000)
Keine oder inakkurate Metriken
Gegenmaßnahmen
Im Vorfeld gezielte Auswahl und Überprüfung der Metriken