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Verfahren
Model Driven Architecture (Motivation)
Methode/Technik:5469
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Beschreibung
Heutige Hard- und Softwareentwicklung ist oftmals aufgrund von Integrations- und Interoperabilitätsfragen zeit- und damit kostenintensiv. Das Problem ist häufig, dass immer mehr Plattformen auf den Markt drängen, die der Kunde unterstützt haben möchte. Viele Unternehmen verwenden bereits heutzutage dreiviertel ihrer Entwicklungskosten für Interoperabilitäts- und Portierungsfragen auf.

Der interessante Punkt ist, dass sich die eigentlichen Konzepte der Hard- und Software (Was soll realisiert werden?) wenig ändern und oftmals über Jahre oder sogar Jahrzehnte hinweg konstant bleiben (z.B. Sortieralgorithmen, Transaktionskonzepte). Lediglich die Realisierung (Wie soll etwas realisiert werden?) wechselt kontinuerlich. Gestern war es bspw. COBOL, VB, oder C++, heute sind es bspw. Webservices, XML und EJBs und morgen ist es dann eine weitere neue Technologie.

Die MDA löst dieses Problem durch das Konzept der plattformunabhängigen Modelle, die dann (bei Bedarf) - bereits in vielen Fällen vollständig automatisch - an bestimmte Plattformen gebunden werden können. Dies schließt endlich die Lücke zwischen Modell und Quellcode, die heutzutage oftmals noch existiert. In vielen Unternehmen werden bereits Modelle (vorwiegend der UML) in der Konzeption von Projekten eingesetzt ... dann vergessen und der Programmierer fängt wieder von Vorne an. Es ist aber zu zeitaufwendig und fehleranfällig das Rad jedesmal neu zu erfinden.

Weiterhin integriert die MDA einige der bereits etablierten Standards der OMG, wie UML oder XMI (oder neuere mit CWM und MOF). Diese Standards schaffen die notwendige Integrationsbasis um auch kleineren Unternehmen die Möglichkeit zu geben ihre (oftmals spezielleren) Werkzeuge im Entwicklungsprozess zu platzieren und somit konkurrenzfähig neben den Großen der Branche zu stehen.

Bereits heute haben viele Werkzeughersteller die MDA als die zukünftige Art der Soft- und Hardwareentwicklung erkannt und es existieren bereits die ersten Werkzeuge die zur Unterstützung der Spezifikation.

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