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Verfahren
Beschriftung sequentieller Programme
Methode/Technik:5028
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Beschreibung
Für eine Übersetzung von Programmen in Kripke Strukturen ist es eine wesentliche Erleichterung, ein beschriftetes Programm vorliegen zu haben, bei dem für jede Anweisung des Programms der Einstiegs- und Ausgangspunkt eindeutig beschriftet ist. Die systematische Durchführung einer solchen Beschriftung wird im folgenden beschrieben.

Um sich nicht auf eine bestimmte Programmiersprache zu beschränken, wird die Beschriftungs-Vorschrift für verschiedene Anweisungsarten definiert, was leicht auf weitere Anweisungsarten übertragen und erweitert werden kann.

Ausgehend von einer Anweisung P wird eine beschriftete Anweisung PL folgendermaßen induktiv über die Struktur von P definiert:

  • Falls P keine zusammengesetzte Anweisung ist (P ist beispielsweise eine Zuweisung, eine leere Anweisung, eine Pause- oder eine Synchronisations-Anweisung), dann gilt PL=P
  • Falls P eine sequentielle Komposition ist, also P = P1 ; P2, dann gilt PL = PL1 ;l'' : PL2
  • Falls P eine Verzweigung ist, also P = if b then P1 else P2 end if, dann gilt PL = if b then l1 : PL1 else PL2 end if
  • Falls P eine Schleife ist, also P = while b do P1 end while, dann gilt PL = while b do l1 : PL1 end while
Mit dieser Vorgehensweise erhält man aus P ein beschriftetes Programm PL, das anschließend als Grundlage für die Modellierung des Programms als Kripke-Struktur dienen kann.

Rückkehr zu Modellierung von Programmen
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