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Verfahren
PESOA Produktspezifikation
Methode/Technik:30302
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Beschreibung
Das Ziel dieser Aktivität ist die Definition eines neuen Produktes, das unter Wiederverwendung der Prozessfamilieninfrastruktur erstellt werden soll. Die Scope-Definition und das Verfahren - Methode/Technik Featuremodell sind die Ausgangspunkte zur Produktspezifikation. Das Resultat ist ein Featuremodel für das spezifische Produkt in dem die Produktfeatures ausgewählt sind und eine Liste von Eigenschaften, die in die Prozessfamilie aufgenommen werden sollten, da sie für das aktuelle Produkt relevant sind, aber nicht von der Prozessfamilie abgedeckt sind. Diese Eigenschaften dienen als Input für das Verfahren - Methode/Technik Domain–Engineering, wo sie verwendet werden um die Scope-Definition der Prozessfamilie zu erweitern.
Es existieren zwei Alternativen zur Produktspezifikation:

1. Produktspezifikation auf der Basis von Entscheidungsmodellen
(siehe auch Verfahren - Methode/Technik PESOA Entscheidungsmodellierung)
Entscheidungsmodelle bestehen aus einem Eigenschaftsmodell und aus einem Konfigurationsmodell. Zur Produktspezifikation werden das Eigenschaftsmodell, das die von der Prozessfamilie abgedeckten Eigenschaften dokumentiert, und die Scope-Definition verwendet. Auf Basis der Anforderungen an ein neues Produkt werden nun diejenigen Eigenschaften der Prozessfamilie ausgewählt, die benötigt werden um die Produktanforderungen zu erfüllen. Das Ergebnis ist eine Instanz des Eigenschaftsmodells, in dem diejenigen Eigenschaften, die das neue Produkt erfüllen sollen gekennzeichnet sind. Zusätzlich werden noch die Eigenschaften erfasst, die von der Prozessfamilieninfrastruktur nicht erfüllt werden können.

2.Feature Modell basierte Produktspezifikation
(siehe auch Verfahren - Methode/Technik PESOA Hierarchische Feature Modellierung)
Das Featurebasierte Konfigurationswerkzeug pure::variants erlaubt dem Anwendungsentwickler durch Auswahl gewünschter Feature das Featuremodell einer Produktlinie zu laden. Aus dem Featuremodell kann der Entwickler anschliessend konkrete Produktvarianten spezifizieren. Über Transformatoren werden die Merkmalkonfigurationen geprüft. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass nur eine valide Auswahl von Merkmalen erzeugt werden kann.

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