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Verfahren
PESOA Komponentenimplementierung
Methode/Technik:30299
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Beschreibung
Das Ziel dieser Aktivität besteht in der Implementierung generischer Komponenten. Zusammen mit domänenspezifischen Verfahren - Methode/Technik Generatoren machen sie die Implementierung einer Domäne aus. Sie lassen sich nach dem Zeitpunkt ihrer Verwendung in Komponenten zur Erstellung der Applikation (Infrastructure Components) und in Laufzeitkomponenten (Runtime Components) unterteilen.
Infrastructure Components werden zur Erstellung der ausführbaren Prozessimplementierung aus dem Resultat des Generators eingesetzt. Runtime Components enthalten Teile der Funktionalität des variantenreichen Prozesses. Als Input dient der domänenspezifische Generator. Das Resultat sind die generischen Komponenten.
Im Folgenden werden technische Aspekte bei der Erstellung von Infrastructure Components und Runtime Components getrennt voneinander skizziert.

1.Infrastructure Components
Der durch den Generator erzeugte Zielcode stellt in der Regel Quellcode dar, der im Rahmen der Application Implementation noch weiter verarbeitet werden muss, um eine ausführbare Applikation (das Produkt) zu erhalten. Eine solche Verarbeitung kann z.B. im Kompilieren, Binden, Packaging oder Deployment bestehen. Sowohl die dafür notwendigen Werkzeuge als auch verwendete Frameworks und Bibliotheken stellen Infrastructure Components dar. Sofern diese spezifisch für die Domäne entwickelt werden müssen, sind diese Entwicklungsarbeiten Bestandteil der Domain Implementation.
Die Entwicklung des domänenspezifischen Generators stellt die Basis für die Entwicklung der Infrastructure Components dar, da sich dabei herausstellt, wie der zu verarbeitende Zielcode aussehen wird.

2.Runtime Components
Die Zielplattform für zu implementierende Prozessfamilien kann in der Laufzeitumgebung einer konventionellen Programmiersprache oder in einer speziell für Prozesse entworfenen Simulations- oder Ablaufumgebung bestehen. In jedem Fall ist es denkbar, dass Funktionalitäten, die domänenspezifische Gemeinsamkeiten bündeln, als eigene Runtime Components, beispielsweise Laufzeitbibliotheken, realisiert werden.
Ist die Zielplattform eine spezielle Simulations- oder Ablaufumgebung, d.h. ist diese domänenspezifisch, so fällt die Implementierung der entsprechenden Laufzeitkomponenten ebenfalls in die Projektphase Domain Implementation. Ein Beispiel dafür ist ein Laufzeitsystem für eine eigene domänen-spezifische Prozessausführungssprache, etwa nach dem Vorbild von BPEL4WS ("Business Process Execution Language for Web Services"), auf welche variantenreiche Prozessmodelle durch den Code-Generator abgebildet werden.
Die durch Runtime Components implementierten Funktionalitäten ergeben sich aus dem Funktionsumfang des durch den domänenspezifischen Generator zu erzeugenden Zielcodes
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