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Verfahren
Stand der Wissenschaft und Technik
Methode/Technik:30054
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Beschreibung
Der aktuelle Stand der Wissenschaft fokussiert im Bereich der Projektdurchführung und -verfolgung auf jeweils isoliert betrachtete Teilsichten, wie z.B. Prozesssichten (z.B. CMMI-Analysen), Produktsichten (z.B. Konformität zu bestimmten Technikvorgaben oder Testabdeckungsvorgaben) oder Planungssichten (z.B. Abweichung von Meilensteinplanungen).

Der aktuelle Stand der Technik reduziert häufig jede isoliert betrachtete Teilsicht auf eine Handvoll einfach zu bestimmender Indikatoren, wie z.B. die Produktsicht auf Lines-of-Code-Vorgaben und/oder Anzahl von Bug-Tracking-Einträgen. Entsprechend dieser Ausrichtung haben die Projektpartner in den betrachteten Teilsichten bereits eigene Arbeiten, Ergebnisse und Erfahrungen:
  • Produktsicht Technik: In diesem Punkt baut Soft-Pit systematisch auf den Ergebnissen des Projekts QBench auf, bei dem es um die Schaffung von Transparenz von technisch relevanten (Produkt-) Qualitätseigenschaften sowie um deren Optimierung geht.

  • Produktsicht Funktionalität: Mit dem europaweit führenden Dienstleister für Software-Testen und Software-Qualitätsmanagement besitzt das Konsortium umfangreiche Expertise, um maximale Transparenz bezüglich der Funktionalität eines Produktes zu ermöglichen.

  • Prozesssicht: Mit den Ergebnissen des Forschungsprojektes „SASQIA“ (Self Assessment for Software Quality – Information and Answers) besitzt das Projekt umfangreiche Erfahrung bei der möglichst effizienten Selbstbeurteilung von Prozessen, indem mehrere Prozessstandards kundenindividuell zusammengefasst werden, um maximale Transparenz zu ermöglichen. Evaluierungssicht: Mit dem Fraunhofer IESE besitzt das Konsortium Kernkompetenz zum Thema Empirie im Bereich des Software Engineering. Die Industriepartner des Konsortiums haben bereits Erfahrungen mit empirischen Untersuchungen und besitzen jeweils eigene Datenerhebungen und Evaluationen.
Um diese Teilsichten zu einem Gesamtbild zu verschmelzen und damit einen ganzheitlichen Projektleitstand aufzubauen, sind bereits folgende Vorarbeiten von Seiten der Projektpartner erfolgt:
  • Kennzahlensysteme: Die Entwicklung von Kennzahlensystemen und die empirische Evaluierung entwickelter Techniken und Methoden sind zentrale Kompetenzen des Fraunhofer IESE (z.B. Goal/Question/Metric-Ansatz). Der Einsatz von Messdaten zum organisatorischen Lernen in Software-Organisationen wurde von der BTU Cottbus untersucht.

  • Multivariate Daten: Mit dem SQS-Test-Professional Process-Performance-Monitoring (PPM)- Framework existiert aktuell eine Werkzeuginfrastruktur, die unterschiedlichste Datenquellen zentral über einen Web-Server verfügbar macht. Die dort verwendeten Techniken können als technische Grundlage von Soft-Pit verwendet und ausgebaut werden. Visualisierung: Die BTU Cottbus hat umfangreiche Kenntnisse im Bereich der statischen Software-Produktanalyse (Qualitätsmodelle, Analysetechniken und -werkzeuge und insbesondere der 3D-Visualisierung von Softwarestrukturen.

  • Ganzheitliche Prozessmodellierung: OrgaTech hat verschiedene Prozessmodelle mit jeweils umfangreichen Datenbanken mit objektivierten Daten gängiger Normen für die Softwareentwicklung, die für Skalierung und Benchmarking innerhalb von Soft-Pit verwendet werden können.
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