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Verfahren
Definition von Szenarien - Teil 2
Methode/Technik:2914
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Beschreibung
Anfang: Definition von Szenarien - Teil 1

Szenarien im UML-Kontext

Eine wichtige Komponente von UML (Unified Modeling Language) sind Use cases. Sie beschreiben Funktionalität und Verhalten eines Systems vollständig aus der Sicht der Benutzer. Ein einzelner use case besteht aus einer Reihe von Sequenzen ("Pfaden") von Aktionen und Ereignissen, die eine bestimmte Nutzungssituation unter verschiedenen Aspekten (Normalfall, Alternativen, Ausnahmefälle usw.) beschreiben. Im Sprachgebrauch von UML ist jede derartige Sequenz ein Szenario. Nach diesem Verständnis sind Szenarien Beschreibungen des Geschehens an der Schnittstelle vom Benutzer (Akteur) zum System. Gegebenheiten des Umfeldes, z.B. die ggf. heterogenen Interessenlagen der Benutzer bleiben ebenso außer Betracht wie interne Systemeigen- schaften. Dies ist eine Form, die gut geeignet ist, ein System zu beschreiben, dessen Eigenschaften bereits festgelegt worden sind. Als Anfangs­szenarien, also als Szenarien, die am Anfang des Klärungs- und Entscheidungsprozesses über Leistungen und Verhalten des künftigen Systems stehen, sind sie weniger geeignet, weil sie im Prinzip bereits Lösungen vorgeben. Der hier vertretene Szenariobegriff schließt Szenarien dieser Art nicht aus, er ist aber weiter, umfasst insbesondere auch lösungsoffene Szenarien, die eine Diskussion in Gang setzen sollen.
Use cases stützen sich in ihrer Repräsentation stark auf eine spezifische Diagrammdarstellung, die in ihrer Gesamtheit möglicherweise doch das intuitive Verständnis eines Laien überfordert.
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