Funktionales Engineering ist durch eine Vielzahl von Vorteilen gekennzeichnet, die im Einzelnen kurz vorgestellt und erläutert werden:
Wiederverwendbarkeit als Kostenfaktor: Die Wiederverwendung einzelner Komponenten führt zu einer Kostenreduktion, da somit der Engineeringaufwand sinkt. Gleichzeitig wird die Anzahl der Gleichteile erhöht, da die wieder verwendete Komponente nicht neu (und eventuell anders!) konstruiert wird.
Wiederverwendbarkeit erhöht die Qualität: Durch die Wiederverwendung bestehender Komponenten steigt auch die Produktqualität, da nicht immer wieder die gleichen Fehler gemacht werden, sondern der Lerneffekt konsequent ausgenutzt werden kann.
Wiederverwendbarkeit senkt die Entwicklungs- und Inbetriebnahmezeit: Dadurch, dass bestehendes Know-how in bestehenden Komponenten verwendet wird, sinkt die Entwicklungszeit. Gleichzeitig lassen sich einzelne Komponenten vorab testen, was die Inbetriebnahmezeit senkt.
Datendurchgängigkeit als Kostenfaktor: Die Datendurchgängigkeit durch Zuordnung aller relevanten Daten zu einer funktionalen Komponente senkt den Engineeringaufwand.
Transparenz erhöht die Qualität: Durch die Bündelung aller relevanten Daten einer funktionalen Komponente erhöht sich die Datentransparenz und damit auch die Qualität der Daten. Erfolgt zum Beispiel in einer Komponente eine mechanische Änderung, ist die daraus (eventuell) resultierende Programmänderung klar zugeordnet.