Eintrag kommentierenErfahrung zum Thema berichtenEintrag bewerten
Dieser Eintrag wurde im Schnitt mit 0 von 5 Punkten bewertet
Verfahren
Mapping von Prozessanforderungen auf angebotene Funktionen in flexiblen Produktionssystemen
Methode/Technik:28772
Externe Quellen zum Thema NEU: Externe Quellen zum Thema suchen 
Beschreibung

Eine zentrale Funktion in agentenbasierten, flexiblen Produktionssystemen wie in „Verteilte Systeme zur Steuerung von Fertigungsaufträgen in komplexen hochvariablen Produktionssystemen“ beschrieben, ist die Auswahl der geeigneten Produktionseinheiten durch den Produktionsauftragsagenten. Bei der Konzeption von Lösungen und der praktischen Umsetzung der Mapping Funktionalität sind verschiedene Aspekte wie Auswahl der Beschreibungsformate, Umsetzung der Vergleichsalgorithmen und die einzusetzende Technologie zu beachten.

Dabei sind die folgenden Anforderungen zu erfüllen:

  • Es muss eine konsistente Beschreibung in Bezug auf Format und Semantik von auszuführenden Prozessschritten und angebotenen Prozessfunktionalitäten vorliegen, um eine Vergleichbarkeit sicherzustellen.
  • Es sind Mechanismen bereitzustellen, die einen automatisierten Abgleich von angebotener und nachgefragter Funktionalität ermöglichen. Dabei ist nicht nur ein einfacher Abgleich, sondern auch die Handhabung von z.B. Parameterbereichen oder Parametergruppen zu gewährleisten.
  • Der Produktionsauftragsagent muss in die Lage versetzt werden aus verschiedenen möglichen Produktionseinheiten die günstigste auszuwählen. Dazu sind als Ergebnis einer Anfrage neben dem Ergebnis „verfügbar“ oder „nicht verfügbar“ soweit möglich entsprechende Zusatzinformationen (wann verfügbar, zu welchen Kosten, Transportwege etc.) bereitzustellen.
Zur Beschreibung von Produktionsprozessen existiert eine Vielzahl von Ansätzen, denen gemeinsam ist, dass sich XML zur praktischen Umsetzung durchgesetzt hat. Um die für eine automatische Vergleichbarkeit zwingend notwendige einheitliche Semantik zu erreichen ist es i.d.R. notwendig eine Ontologie zu definieren. Diese ist meist für das Anwendungsgebiet spezifisch. Als ein Beispiel für eine geeignete Beschreibung soll hier die PABADIS Product – and Production Process Description Language (PPPDL) genannt werden, die auf dem PSL-Standard basiert (Process Description Language).

Wie erfolgt nun der praktische Ablauf des Findens eines Ausführungsortes für einen Produktionsschritt? Zunächst muss vorrausgesetzt werden, dass die im System vorhandenen Produktionseinheiten (repräsentiert durch die Maschinenagenten) ihre Fähigkeiten im entsprechenden Beschreibungsformat (in der PPPDL ist das die sogenannte CD - Capability Description) der für den Vergleich zuständigen Entität bekannt gemacht haben. Der Produktionsauftragsagent übergibt nun bei seiner Anfrage eine Beschreibung des benötigten Produktionsschrittes (PPPDL: Task Description) an die Vergleichsentität. Als Ergebnis des Vergleichs erhält er eine (möglicherweise leere) Menge von geeigneten Produktionseinheiten. Bei mehr als einer Möglichkeit muss der Agent dann in einem weiteren Schritt die am besten geeignete auswählen.

Fortsetzung

Externe Quellen zum Thema NEU: Externe Quellen zum Thema suchen 
 Eintrag kommentieren 
 Eintrag bewerten 
 Erfahrung zum Thema berichten 
Zu dieser Seite wurden noch keine Kommentare oder Bewertungen abgegeben.
 
Zum Seitenanfang Top Drucken Impressum AGB
Home

VSEK ©2001-2012