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Erfahrung
Entwicklungstrends bei Embedded Systemen
Erfahrung:28766
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Beschreibung der Erfahrung
Infolge der sich verstärkenden Verbreitung auf verteilter Intelligenz aufbauender Steuerungsarchitekturen verbreiten sich auch die für diese Architekturen notwendigen Sensoren und Aktoren mit integrierter Steuerungsintelligenz (siehe „Entwicklungstrends in der Industrieautomation“).
Diese Systeme stellen intelligente Einheiten dar, die im Rahmen neuartiger Steuerungskonzepte auf Feldebene Services für andere Einheiten anbieten können (siehe „Erfahrungsbeispiele für die Implementierung verteilter Steuerungssysteme“).

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Um dies zu ermöglichen besteht eine derartige Funktionseinheit grundsätzlich aus 3 Bestandteilen, der eigentlichen Hardware, die den gewünschten Service (Fertigungsprozess) ausführt (z.B. Transportband, Stanze, Motor, Drehwinkelgeber), der notwendigen Steuerungshardware, die zumeist als eingebettetes System ausgeführt ist, und der eigentlichen Steuerungssoftware. Die Steuerungssoftware selbst unterteilt sich in die Ansteuerung der Hardware für den Fertigungsprozess, die Kommunikationssoftware und die eigentlichen Steuerungsapplikationsbausteine (siehe „Entwurf verteilter Feldsteuerungssysteme“).
Die beschriebene Architektur erhöht den Funktionsumfang der Funktionseinheiten gegenüber konventionellen Systemen erheblich. Neben der eigentlichen Ansteuerung der Funktionseinheiten und der Kommunikation mit anderen Systemen, die bereits in konventionellen Systemen gegeben waren, ermöglicht die Architektur eine Integration von Teilen der eigentlichen Steuerungsintelligenz. Dies kann bis zur vollständigen Ablösung der eigentlichen Steuerung durch ein System von intelligenten Geräten führen, wie es in Teilen schon in ersten Versuchssystemen erfolgt ist (siehe „Material-Transfersystem“ und „Entwurf verteilter Feldsteuerungssysteme“).

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Notwendig zur Durchsetzung dieses Trends sind einbettbare Steuerungsmodule. Diese werden in zunehmendem Maße von der Industrie entwickelt. Besonders förderlich erweist sich hier der Drang der Konsumgüterindustrie zur Erhöhung der Funktionsbreite von Heimelektronik- und Kommunikationselektroniksystemen. In diesem Rahmen werden immer leistungsstärkere, intelligente Kleinstsysteme für Handys und Pocket-PCs entwickelt, die in Zukunft auch in der Industrieautomation einsetzbar sein könnten.
Bisher haben sich in diesem Bereich erste Systeme etabliert, die zumeist vorhandene Sensor und/oder Aktorsysteme um eingebettete Steuerungen, häufig als OnBoard-PLC bezeichnet, erweitern. Beispiele dafür sind Systeme wie das L-Force Motorensystem von Lenze oder das Drehwinkelgeberkonzept der Firma Fraba Posital.
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