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Verfahren
Schädliche Software
Methode/Technik:28387
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Beschreibung

Als schädliche Software oder auch Malware (eine Zusammensetzung aus engl. malicious »boshaft« u. Software) bezeichnet man Computerprogramme, die eine offene oder verdeckte Schadfunktion aufweisen und üblicherweise mit dem Ziel entwickelt werden, Schaden anzurichten. Schadfunktionen können zum Beispiel die Manipulation oder das Löschen von Dateien oder die Kompromittierung der Sicherheitseinrichtungen eines Computers sein. Malware bezeichnet keine fehlerhafte Software, auch wenn diese Schaden anrichten kann.

Es existieren folgende Typen von Malware:
  • Computerviren sind die älteste Art der Malware. Sie verbreiten sich, indem sie Kopien von sich selbst in Programme, Dokumente oder Datenträger schreiben.
  • Ein Computerwurm ähnelt einem Computervirus, verbreitet sich aber direkt über Netzwerke wie das Internet und versucht, in andere Computer einzudringen.
  • Ein Trojanisches Pferd ist eine Kombination eines (manchmal nur scheinbar) nützlichen Wirtsprogrammes mit einem versteckt arbeitenden, bösartigen Teil, oft z.B. Spyware oder eine Backdoor. Ein Trojanisches Pferd verbreitet sich nicht selbst, sondern wirbt mit der Nützlichkeit des Wirtsprogrammes für seine Installation durch den Benutzer.
  • Eine Backdoor ist ein üblicherweise durch Viren, Würmer oder Trojanische Pferde installiertes Programm, das Dritten Zugang zum Computer verschafft, jedoch versteckt und unter Umgehung der üblichen Sicherheitseinrichtungen. Backdoors werden oft für Denial of Service-Angriffe benutzt.
  • Als Spyware bezeichnet man Programme, die Informationen über die Tätigkeiten des Benutzers sammeln und an Dritte weiterleiten. Ihre Verbreitung erfolgt meist durch Trojaner.
Es existieren auch Mischformen, die sich beispielsweise wie Computerwürmer selbst verbreiten und wie Trojanische Pferde tarnen.

Malware nutzt in erster Linie Betriebssystemfunktionen und deren bekannte Sicherheitslücken sowohl für ihre Verbreitungsmechanismen als auch für die enthaltenen Schadfunktionen und wird meist mit dem Ziel entwickelt, möglichst viele Rechner zu infizieren. Deshalb hängt der Gefährdungsgrad eines Rechners wesentlich vom eingesetzten Betriebssystem ab. Für weit verbreitete Betriebssysteme wie Windows existieren eine Vielzahl von Computerviren. Durch den zunehmenden Einsatz solcher (auch eingeschränkter) Betriebssysteme in den Komponenten automatisierungstechnischer Anlagen wachsen auch hier die Gefahren und das Schutzbedürfnis. Ein gezielter Angriff durch z.B. einen speziellen, eigens für ein propritäres System entwickelten Virus ist dagegen relativ unwahrscheinlich.

Als Schutzmechanismen bieten sich an:

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