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Verfahren
Beschreibung des E-Business-Prozessmodells (Seite 2/6)
Methode/Technik:2729
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Beschreibung
Anwendung
Bei der Modellierung wurde angestrebt die Gesamtheit der möglichen Aufgaben aufzuzeigen, die in einem E-Business-Projekt vorkommen können, ohne jedoch den Anspruch auf formale Kriterien wie Vollständigkeit oder Widerspruchsfreiheit zu erheben.

In der Praxis werden jedoch nicht alle Aufgaben des hier beschriebenen Modells bei der Abwicklung eines E-Business-Projektes zu erledigen sein. Vielmehr muss es für die Anwendung in der Praxis angepaßt werden. Das betrifft auch das Phasenschema, welches letztendlich kein Phasenmodell für ein konkretes E-Business-Projekt ist, wie beispielsweise das Wasserfallmodell, sondern nur der chronologischen Einordnung der Aufgaben dient.

In der Realität werden häufig externe Projektpartner mit der Durchführung bestimmter Aufgaben beauftragt. In diesem Falle kommen evtl. noch weitere Aufgaben hinzu, die der Koordinierung zwischen den Projektpartnern dienen, wie z.B. die Formulierung von Angeboten und Aufträgen. In dem vorliegenden Modell werden jedoch solche Aspekte nachrangig betrachtet, um die Komplexität nicht unnötig zu erhöhen.

Wie bereits erwähnt, sind im konkreten Anwendungsfall die zu erledigenden Aufgaben in Art, Umfang sowie in ihrer Abfolge an die jeweilige Projektsituation anzupassen und bestimmten Rollen zuzuordnen, um der Struktur des jeweiligen Unternehmens und Projektes zu entsprechen. Bei der Rollenverteilung hilft das Modell durch die Zuordnung der Aufgaben in die jeweiligen Aufgabenbereiche mit ihrem jeweiligen primären Kompetenzfeld (Entscheidungs-, Fach-, Anwendungs- und Entwicklungskompetenz).

In dem vorgestellten Modell wurde grundsätzlich darauf verzichtet Artefakte (z.B. Dokumente, Arbeitsergebnisse) anzugeben, welche bei der Erledigung einer Aufgabe eine Rolle spielen. Denn damit würde das Modell Gefahr laufen, eine bestimmte Abfolge von Artefakten (durch eine Input-Output-Abhängigkeit) vorauszusetzen und damit auch ein konkretes Ablaufschema zu implizieren. Die wirklich zu erstellenden Artefakte und deren Abhängigkeiten sollten sich ebenfalls aus dem jeweiligen Anwendungsfall ergeben. Bei den Beschreibungen der Aufgaben sind zum Teil Hinweise auf die zu erstellenden Artefakte enthalten.

Die Anwendung des Modells wird nicht als Tailoringprozess angesehen, also die bewußte Streichung von Aufgaben aus einem komplexen Vorgehensmodell, sondern als Packagingprozess, also die bewußte Auswahl von Aufgaben, deren Verbindung über Artefakte und Zuordnung von Rollen.

Gerade in seiner Anwendung und in seinem Detaillierungsgrad steht das Modell im Gegensatz zu anderen Vorgehensmodellen wie das V-Modell oder der Rational Unified Process (RUP). Sie besitzen zudem eine recht hohe Komplexität, welches ihre Anwendbarkeit unter sich schnell ändernden Rahmenbedingungen stark einschränkt.

Zweck und Aufbau (Seite 1/6)

Entwicklungsphasen und Aufgabenbereiche (Seite 3/6)
Aufgabenbereich: Management (Seite 4/6)
Aufgabenbereich: Fachabteilung (Seite 5/6)
Aufgabenbereich: Technik (Seite 6/6)
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