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Verfahren
Sicherheit
Methode/Technik:27128
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Beschreibung
Ebenso wie die Lebendigkeit, ist auch die Sicherheit1 von Interesse. Allerdings geht es bei diesen Betrachtungen nicht um die Sicherheit des modellierten Systems in seiner Umgebung, sondern eher um eine „theoretische“ Sicherheit. Ein reales System wird als sicher bezeichnet, wenn es auf seine unmittelbare Umgebung keine negativen Auswirkungen hat; diese also nicht durch sein Wirken bedroht. Unter dem Sicherheitsaspekt von Petri-Netzen wird hingegen eine Beschränkung der Markenanzahl auf Plätzen verstanden. Diese andere Semantik der Sicherheit, kann leicht an der Definition derselbigen erkannt werden.

Definition 12


Die Sicherheit eines Netzes ist also eine Bedingung an die mögliche Anzahl der Marken auf einem Platz. In einem sicheren Netz kann in jedem Zustand, auf jedem Platz nur eine Marke liegen. Diese Eigenschaft ist auch dem Beispiel aus Abbildung1 aus dem Baustein" Anwendungsbeispiel: Prozessor-Pipeline" zu Eigen, denn während eines Zyklusses kann keine Recheneinheit simultan zwei Befehle ausführen. Jeder Befehl des Programmes wird somit streng der Reihe nach abgearbeitet. Diese Eigenschaftwird durch den Platz p7 erreicht. Jener verhindert, dass weitere Marken – interpretiert als Befehle – in das Netz gelangen, solange jenes noch aktiv ist – also noch nicht die WB-Phase durchlaufen hat.

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