Mit Hilfe des Computation Independent Models (CIM) wird die Geschäfts- oder Domänensicht des zu entwickelnden Softwaresystems modelliert. Das CIM ist im Rahmen der MDA der Modelltyp mit der höchsten Abstraktionsebene. Das CIM ist unabhängig von technischen Aspekten der Implementierung, d. h. es beschreibt keine internen Strukturen oder das innere Verhalten des Softwaresystems.
Bei der Modellierung des CIM mit Hilfe der UML werden Use-Case Diagramme (Anwendungsfalldiagramme), Interaktionsdiagramme und Aktivitätsdiagramme eingesetzt. Das CIM bildet die Ausgangsbasis für alle weiteren Modelltypen. Die Strukturen, Verhaltensbeschreibungen und Implementationen, die im PIM und PSM aufgestellt werden, müssen auf die Anforderungen im CIM rückführbar sein.