Mit der Abstraktion durch Pins kann man z. B. den Nutzfall „Meilen gutschreiben“
aus der folgenden Abbildung als eine Dienstkomponente verpacken.
Abbildung 1: Einige Nutzefälle als Dienstkomponenten (links), die Komposition von "Passagier suchen" und "Konto öffnen" und weiteren zur Dienstkomponente "Meilen gutschreiben" analog (rechts)
Der Ablauf von „Meilen gutschreiben“ kann zwei mögliche Wendungen nehmen, den Normalfall, der zur Ausgabe eines „Verarbeitungsprotokolls“ führt, und den den Fehlerfall, der zur Ausgabe eines „Verarbeitungsfehlers“ führt. Da jeweils nur eines
dieser Ergebnisse geliefert wird, sind in Abbildung 1 beide als (einelementige) Parametermenge deklariert. Die so entstandene Dienstkomponente „Meilen gutschreiben“ kann ihrerseits wieder in andere Abläufen eingebaut werden.
Abbildung 2: Verwendung der Dienstkomponente "Meilen gutschreiben"
Hier wird der vollautomatische Ablauf „Meilen gutschreiben (automatisch)“ dargestellt: Aus einer Datenbank mit „Boardingdatensätzen“ wird eine (virtuelle) „Bordkarte“ entnommen und entsprechend die Meilen gutgeschrieben. Im Fehlerfall wird der „Passagier“, dessen Gutschrift zum Fehler führte, extrahiert, es wird eine Fehleranalyse durchgeführt und der Fehlerfall zwischengelagert. Zu einem späteren Zeitpunkt (z.B. wenn alle unproblematischen Fälle bearbeitet sind), werden die Fehlerfälle per „Einzelfallbearbeitung“ aufbereitet.