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 | |  |  | | Beschreibung |  | Die Einzelschritte des Ablaufes des Geschäftsprozesses „Nachträgliche Meilengutschrift“ aus dem vorangegangenen Baustein Prozessablauf II sind Nutzfälle. Die Funktion „Meilen gutschreiben“ wird laut Abbildung 1 im Baustein "Prozessablauf II" vom „AlbatrosMeilen“-System erbracht. Sie kann weiter verfeinert werden, z. B. ebenfalls durch ein Aktivitätsdiagramm.
Abbildung 1: Ablauf des Nutzfalles "Meilen gutschreiben"
Das Aktivitätsdiagramm in Abbildung 1 legt fest, dass für den Nutzfall „Meilen
gutschreiben“ zunächst Passagier- und Kontodaten bereitgestellt werden. Dann wird der Kontrollfluss durch einen ForkNode (dt.: Verzweigungsknoten) in zwei unabhängige Zweige aufgespalten, in denen jeweils Bonus- und Statusmeilen berechnet und gutgeschrieben werden. Wenn bei der Bonusmeilengutschrift ein Schwellwert überschritten wird (siehe Abbildung 8.4 UML 2 für Studenten), wird der Status des Passagiers angepasst. Anschließend werden die beiden Kontrollflusszweige mit einem JoinNode (dt.: Verschmelzungsknoten) wieder zusammengeführt, das Konto geschlossen und ein Verarbeitungsprotokoll in der Datenbank abgelegt. Die Verzweigung in diesem Aktivitätsdiagramm entspricht einem Erweiterungspunkt in der Tabelle, die diesen Nutzfall beschreibt. Verzweigung und Verschmelzung können mit einer logischen Bedingung versehen werden.
Abbildung 2: Verzweigen und Verschmelzung können mit einer logischen Bedingung versehen werden, das logische "Und" kann im Diagramm unterdrückt werden
Wenn die Bedingung „Und“ ist, kann die Anschrift im Diagramm unterdrückt werden. Neben einfachen Bedingungen wie in Abbildung 2 ist es auch möglich, Verzweigungs- und Verschmelzungsknoten mit logischen Bedingungen beliebiger Komplexität zu annotieren.
Abbildung 3: Verzweigung und Verschmelzung können mit beliebigen logischen Bedingungen versehen werden
Dabei müssen Variablennamen vergeben werden, um die einzelnen Kanten an einem Verzweigungs bzw. Verschmelzungsknoten zu identifizieren. In der UML 1.x mussten Verzweigungs- und Verschmelzungsknoten paarweise auftreten und Klammerstrukturen bilden. In der UML 2.0 ist dies nicht mehr der Fall, Strukturen wie in der folgenden Abbildung sind daher jetzt zulässig.
Abbildung 4: Ein wohlgeformtes Aktivitätsdiagramm: In UML 2.0 müssen Verzweigung/Verschmelzung keine Klammerstrukturen mehr bilden
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