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Erfahrung
Fallstudie: IMS Leistungstests
Erfahrung:26802
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Beschreibung der Erfahrung
Das Ziel dieser Fallstudie ist die Nutzung von TTCN-3 - Überblick für die Definition von Leistungstests für IMS-Geräte (IP Multimedia-Subsysteme). IMS ist eine offene, standardisierte, betreiberverträgliche, multimediale Netz-Architektur für mobile und ortsgebundene Internet-Dienste. IMS bietet einen reichen Satz an Diensten, die für Nutzer über drahtlose und drahtgebundene Endgeräte verfügbar sind und über eine einheitliche Schnittstelle angeboten werden.

CS1_F1

IMS (Architektur im Bild) nimmt an, dass Verkehr zwischen einem Endgerät (UE – User Equipment) und dem Netzzugang (P-CSCF – Proxy-Call/Session Control Functions) durch einen IPSec-Tunnel (also sicherem IP), der dem UE entspricht, übertragen wird. Ein P-CSCF ist eine SIP-Stellvertreterkomponente (Session Initiation Protocol, einem Protokoll u.a. zur Steuerung von multimedialen Verbindungen im Internet), die der erste Kontaktpunkt für einen IMS-Anschluss ist. Es wird einem IMS-Anschluss während der Registrierung zugewiesen und ändert sich während der gesamten Registrierungsdauer nicht. Das I-CSCF (Interogating Call/Session Control Functions) fragt die zentrale Nutzerdatenbank (das HSS - Home Subscriber Server), um die Nutzerposition zu erfragen und leitet dann die SIP-Anfrage an den zugewiesenen S-CSCF (Serving Call/Session Control Functions) weiter. Der S-CSCF ist der zentrale Punkt zur Signalisierung, der entscheidet zu welchen Anwendungsserver(n) die SIP-Anfrage weitergeleitet wird, um die Dienste zur Verfügung zu stellen.

Das Ziel der Leistungstests ist es, die Stimuli an das zu testende System (SUT) in Form exakter Definitionen der Transaktionstypen und –inhalte, der statistischen Verteilungen der Transaktionstypen, ihre Ankunftsraten und andere relevante Parameter vorzugeben. Die Tests spezifizieren, wie der Verkehr an die SUT gegeben wird, und definieren die Messungen, die von der SUT ausgeführt werden sollen, und wie diese dokumentiert werden müssen.

Die Leistungstests messen die Kapazität der Kontrollebene eines IMS-Systems. Dieses bestehen aus den Komponenten, die untereinander SIP-basierte-Signalisierung durchführen, und auf die Datenbanken zugreifen.

Ein Anruf ist eine Relation zwischen einem oder mehreren Teilnehmern und wird durch das IMS-System signalisiert und verwaltet. Die Absicht eines Teilnehmers bei der Nutzung von IMS ist es, Anrufe durchzuführen. Um also realistische Verhaltensszenarien in IMS-Tests abzubilden, muss das Anrufverhalten modelliert werden. Das Modell für Sprachrufe beschreibt das Verhalten eines Anrufs, der für ein herkömmliches Audio- oder Multimediagespräch initiiert wird. Die folgende Abbildung stellt die Reihenfolge der Nachrichten, durch die ein Anruf aufgesetzt wird, bildlich dar.

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