Eintrag kommentierenErfahrung zum Thema berichtenEintrag bewerten
Dieser Eintrag wurde im Schnitt mit 0 von 5 Punkten bewertet
Verfahren
SSD (Fortsetzung 1)
Methode/Technik:2674
Externe Quellen zum Thema NEU: Externe Quellen zum Thema suchen 
Beschreibung
zurück zu SSD

Als Schnittstelle zwischen Komponenten und Kanälen dienen so genannte Ports. In einem SSD werden sie durch kleine Kreise an den Enden der Kanäle symbolisiert. Leere Kreise entsprechen Eingabe-, ausgefüllte Kreise Ausgabeports. Ports haben wie die Kanäle einen Namen und einen Typ. Zum Beispiel hat der Eingabeport am Kanal ButtonA den Namen BA und den Typ Signal. Durch Einführung von Ports können die Schnittstellen einer Komponente unabhänig von den angeschlossenen Kanälen beschrieben werden. Dies hat den Vorteil, dass Komponenten auch in einem anderen Kontext (d.h. in einem Systemstrukturdiagramm mit anderen Kanalnamen) wiederverwendet werden können. Dabei ist darauf zu achten, dass die Typen von verbundenen Kanälen und Ports übereinstimmen. Ansonsten wäre keine Datenübertragung zwischen ihnen möglich. Die Namen von Kanälen und Ports dürfen sich dagegen unterscheiden. Dies ermöglicht die oben angessprochene Wiederverwendbarkeit von Komponenten. ermöglichen.

Wie schon angedeutet kann eine Komponente selbst wieder als eigenständiges System betrachtet werden. Durch sukzessive Zerlegung einer Komponente in Subkomponenten kann die Struktur eines Systems immer weiter verfeinert werden. Jede Zerlegung wird wieder in einem neuen SSD dargestellt und wird auch als Dekomposition oder verfeinerte Sicht auf das System bezeichnet. Umgekehrt wird das Zusammenfassen verschiedener Subkomponenten zu einer Komponente als Abstraktion bezeichnet. Betrachtet man dann nur noch die Schnittstellen dieser Komponente ohne Subkomponenten und deren Vernetzung mittels Kanälen, so spricht man auch von der abstrakten Sicht auf die Komponente (bzw. der abstrakten Komponente).

Abbildung 3 zeigt die Dekomposition der Komponente Facility von Abbildung 2. Das kleine D in der linken oberen Ecke von Facility weist auf die Existenz einer Dekomposition hin. Durch das Zerlegen verteilen wir die Aufgaben einer Komponente auf ihre Subkomponenten und verringern dadurch die Komplexität der einzelnen Sichten auf die verwendeten Komponenten.

Bei der Verfeinerung der Struktursicht dienen Ports als Schnittstellen zwischen Außen- und Innenansicht einer Komponente. Alle Ports der Außenansicht (z.B. von Facility Abbildung 2) treten in der Innenansicht (Abbildung 3) als Ports der Umgebung auf. Betrachten wir die Komponente von außen, so sind nur ihre Schnittstellen bzw. Ports sichtbar. Das Innere der Komponente bleibt von außen verborgen.

SSD (Fortsetzung 2)

Externe Quellen zum Thema NEU: Externe Quellen zum Thema suchen 
 Eintrag kommentieren 
 Eintrag bewerten 
 Erfahrung zum Thema berichten 
Zu dieser Seite wurden noch keine Kommentare oder Bewertungen abgegeben.
 
Zum Seitenanfang Top Drucken Impressum AGB
Home

VSEK ©2001-2012