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 | |  |  | | Beschreibung |  | Ein UML-Profil ist der Standardmechanismus zur Erweiterung des Sprachumfangs der UML, um sie an spezifische Einsatzbedingungen (z.B. fachliche oder technische Domänen) anzupassen. Analog einer formalen Programmiersprache als Grundlage für einen Compiler, bilden UML-Profile im Rahmen der MDA die Grundlage für die automatische Modelltransformation. Mit Hilfe von UML-Profilen (und entsprechenden Transformationsregeln) wird die Abbildung eines MDA-Modells auf eine gegebene
Plattform eindeutig definiert, d.h. es kann z.B. ein PIM in ein für eine definierte Zielplattform entsprechendes PSM umgewandelt werden.
Ein UML-Profil definiert die Syntax der Modellierungssprache (analog der Grammatik einer klassischen Programmiersprache) sowie die statische Semantik der Modellierungssprache durch Einschränkungen. UML-Profile werden mit Hilfe von Stereotypen, Tagged Values (Eigenschaftswerte) sowie
Constraints (Einschränkungen) definiert.
Bei der MDA werden UML-Profile u. a. genutzt, um:
- das Einsatzgebiet an eine spezifische Terminologie anzupassen,
- die Semantik bestimmter Sprachkonstrukte gegenüber dem UML-Standard einzuschränken oder
- die Sprache um Konstrukte zu erweitern, die in der gegenwärtigen Sprachdefinition nicht vorhanden sind.
UML-Profile werden im Allgemeinen als domänen-, unternehmens- oder architekturspezifische Erweiterungen des UML-Metamodells definiert. Häufig werden die Begriffe UML-Profil und Plattformprofil synonym verwendet.
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