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Verfahren
MDA: Konsistenz zwischen Code und Modellen
Methode/Technik:26263
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Beschreibung
Glossar Modell und Code sind zwei verschiedene Beschreibungen eines Systems. Das Modell wird in Form einer Modellierungssprache wie z. B. UML angegeben, während der Code in einer Programmiersprache wie z. B. JAVA vorliegt. Die Übertragung der Beschreibung eines Systems von einer Sprache in eine andere Sprache ist häufig ein Bruch, da beide Sprachen in der Regel unterschiedlich mächtig sind und auch unterschiedlichen Zwecken dienen und damit unterschiedliche Zielgruppen ansprechen.

Die in den Modellen dokumentierten Designentscheidungen sind im Code nicht immer eindeutig identifizierbar. Die Modelle bilden oftmals nur einen Rahmen (je nach Abstraktionsgrad ggf. einen sehr engen) für die Programmierung. In Abhängigkeit von z. B. der gewählten Programmiersprache können Designentscheidungen unterschiedlich umgesetzt werden. Eine 1-zu-1 Abbildung von Modell in Code ist somit nicht möglich.
Änderungen am System können in zwei Richtungen erfolgen, die sich ggf. auch noch gegenseitig bedingen können. Zum einen bedeuten Änderungen an den Modellen Änderungen am Code. Die fehlende 1-zu-1 Abbildung von Modell und Code macht es sehr schwierig, die Änderungen der Modelle im Code nachzuvollziehen. Es kann sehr aufwändig sein, die notwendigen Stellen im Code zu identifizieren.

Auf der anderen Seite können Änderungen am Code, Änderungen an den Modellen notwendig machen. Dabei sind eventuelle Seiteneffekte der Codeänderung zu berücksichtigen. Änderungen am Code können Änderungen an anderer Stelle des Codes nach sich ziehen. Auch diese Änderungen müssen ggf. im Modell nachgezogen werden.

Eine Herausforderung ist es daher die Inhalte in beiden Beschreibungen konsistent zu halten. Die Gewährleistung der Konsistenz zwischen den Modellen und dem Code bedeutet nicht nur Aufwand, sondern ist auch fehleranfällig. Die automatisierte Generierung von Code aus den Modellen heraus sichert nicht nur die Konsistenz von Modell und Code, sondern legt die Modelle auch als alleinige Stelle für Änderungen am System fest. Des Weiteren werden durch die enge Verzahnung der Softwareartefakte der frühen und späten Entwicklungsphasen mögliche Konsistenz- und Synchronisationsprobleme zwischen den Dokumenten vermieden.


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