Da ein menschlicher Programmierer nicht unfehlbar ist, können ihm beim manuellen Erstellen des Programmcodes Fehler unterlaufen. Während syntaktische Fehler in der Regel vom Compiler erkannt werden, sind logische Fehler sehr viel schwieriger auszumachen.
Die Fehleridentifikation und Fehlerbehebung kann daher sehr aufwändig werden. Durch den Einsatz von wieder verwendbaren Templates und Architekturmuster reduziert der Einsatz der MDA die Fehleranfälligkeit, da die Abbildungsvorschriften einmalig erstellt werden und dann in mehreren Projekten eingesetzt werden können. Durch den Einsatz von Codegeneratoren werden Fehler in den generierten Codeanteilen zentral an einer Stelle (in den Templates der Codegeneratoren) korrigiert und erhöhen ebenfalls die Qualität der Software. Da die Software nicht immer wieder neu entwickelt werden muss, sondern sich die Entwicklungsaktivitäten auf die Komposition und Konfiguration von Systemteilen konzentrieren, kann darüber hinaus die Entwicklungszeit reduziert werden.
Ein weiterer Aspekt ist, dass qualitativ hochwertiger Code leichter lesbar ist. So wird eine einfache Einarbeitung, Wartung, Erweiterung und Fehleranalyse ermöglicht. Um eine gute Code-Qualität zu erreichen wurden deshalb Programmierkonventionen eingeführt, wie z. B. die Code Convention von SUN für die Programmiersprache JAVA.
Die Anwendung von Programmierkonventionen bedeutet für den Programmierer jedoch zusätzlichen Aufwand, der auf die eigentliche Funktionalität keine Auswirkungen hat. Die Einhaltung der Programmierkonventionen muss darüber hinaus kontrolliert werden. Dies wird üblicherweise durch Code-Audits gemacht. Aber auch die Anwendung der Konventionen garantiert nicht, dass Code von verschiedenen Programmierern strukturell gleich ist.
Die automatisierte Erstellung des Codes kann helfen, diese Aufwände zu senken und eine gleich bleibende Qualität über den gesamten Code zu garantieren.