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Verfahren
UML Object Constraint Language
Methode/Technik:2592
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Beschreibung
Immer wieder gibt es Anforderungen oder Einschränkun­gen, die sich mit Diagrammen nicht oder nur sehr schlecht formulieren lassen. Deshalb wurde die UML um eine textuelle Spezifikationssprache erweitert: Die OCL. Die Syntax der OCL orientiert sich an der objektorientierten Programmiersprache Smalltalk und wurde um Konzepte funktionaler Sprachen zur Evaluierung von Ausdrücken über endliche Mengen und Sequenzen von Objekten erwei­tert. Aufgrund ihrer speziellen Syntax ist die Frage nach ihrer Lesbarkeit umstritten.

OCL Ausdrücke dienen zur Beschreibung von Invarianten in Klassendiagrammen, sowie von Bedingungen in State­charts oder Sequenzdiagrammen. Ein weiteres inter­essan­tes Verwendungsgebiet für OCL sind Vor- und Nach­bedin­gungen für Methoden.

bild10oclbedingungen

In der Abbildung sind zwei OCL Invarianten und eine Metho­denspezifikation angegeben. Die erste Invariante nutzt einen Mechanismus zur Navigation zwischen Objek­ten, um die Umgebung in die Bedingung einzubeziehen. Sie sagt aus, dass der Roboter vom Lager an der Asso­ziation cProduktion tatsächlich nur C-Teile bekommt. Die zweite Invariante besagt, dass eine Baugruppe maximal drei Teile beinhaltet. Entsprechend wird für die Methode „fuege­Hinzu“ als Vorbedingung gefordert, dass maximal zwei Teile in der Baugruppe vorhanden sind. Es ist Aufgabe der Implementierung sicherzustellen, dass diese Bedingungen erfüllt werden.
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