Ein Ablauf der Anwendung der oben definierten Regeln sieht folgendermaßen aus: Im ersten Schritt wird ein Knoten mit der Beschriftung ε erzeugt. Es wird nun die erste Klausel als Start-Klausel ausgewählt. Ihre Literale werden zu zwei neuen, vorerst offenen, Söhnen (siehe Abbildung 1).
Abbildung 1: Baumstruktur nach dem 2. Schritt
Nun wird versucht, die linke Klausel zu schließen. Sie trägt die Beschriftung p(X,Y) . Wir wenden also die Erweiterungsregel an. Dies führt zu zwei neuen Knoten ¬p(a,Z) und ¬p(Z,a) (siehe Abbildung 2).
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Abbildung 2: Baumstruktur nach dem 3. Schritt
Der erste Knoten wird geschlossen und mit *E markiert. Die Substitution X\a wird auf den Baum angewendet. Der zweite "offene" Knoten kann durch den Reduktionsschritt geschlossen werden: Das Literal ¬p(Z,a) ist zu seinem Vater p(a,Y) komplementär. Daher können sie unifiziert werden und die daraus resultierende Substitution Z\a wird angewandt. Der Knoten wird geschlossen und mit *R markiert. Der linke Teil des Baums kann analog analog verarbeitet werden. Daraus resultiert ein geschlossender Baum (Abbildung 3).1