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Arbeitsmaterialien
Produktstruktur
Komponente:22743
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Beschreibung der Komponente
Mittels der Produktstruktur, auch Konfigurationshierarchie oder Objektstrukturplan genannt, wird das Produkt in die Konfigurationseinheiten unterteilt. Erst dadurch werden diese sichtbar.

Kriterien für die Zerlegung des Projekts in Konfigurationseinheiten können auf logischer Trennung beruhen, aber auch nach Gesichtspunkten wie
  • Auslieferungsstruktur,
  • Sicherheit,
  • Schnittstellen zu anderen Einheiten,
  • Wartung oder
  • Glossar Kritikalität bezüglich Risiko,
festgelegt werden.

Oft werden sie aufgrund der Architektur und anhand der Quellcodedateien fixiert. Diese Unterteilung muss jedoch nicht immer die richtige sein. So können beispielsweise einzelne Funktionen einer Unit/eines Moduls als separate Konfigurationseinheiten benötigt werden und sind daher zu trennen.

Andererseits könnten mehrere Dateien zu einer Konfigurationseinheit zusammengefasst werden müssen, weil ihre Trennung zu Unübersichtlichkeit führt und die Gefahr besteht, dass nicht kompatible Versionen der einzelnen Dateien miteinander kombiniert werden.

Die Produktstruktur wird im Glossar Produktstrukturplan abgelegt, der Teil der Projektplanung ist.

Wie auf der Seite Konfigurationseinheit erwähnt, ist für jede Konfigurationseinheit neben der eigentlichen Konfigurationseinheit eine Dokumentation bezüglich des Konfigurationsmanagements zu pflegen. Diese aufgeführten Dokumentationsinhalte müssen aus Sicht der Produktstruktur folgende Punkte enthalten:
  • Bezeichner
  • Bezugskonfiguration.
Andernfalls ist eine genaue Identifizierung und Verortung der Konfigurationselemente innerhalb der Produktstruktur nicht möglich.

Der Bezeichner einer Konfigurationseinheit wird anhand der Identifizierungsregeln ermittelt, die für die gesamte Produktstruktur festgelegt wurden. Er kann vom Namen des Artefakts abweichen.
Damit deutlich wird in welcher Konfiguration die Konfigurationseinheit einsetzbar ist, muss zusätzlich die Bezugskonfiguration festgelegt werden.
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