Konfigurationsmanagement ist immer in einen Softwareentwicklungsprozess eingebettet. Auf den folgenden Seiten soll daher betrachtet werden, wie bei bestimmten Vorgehensmodellen diese Einbettung vollzogen wird und wie sich die einzelnen KM-Aktivitäten in den Modellen darstellen.
Zwei in Deutschland weit verbreitete Vorgehensmodelle sind das V-Modell (genauer V-Modell 97; eine neue Version wurde verabschiedet unter dem Namen V-Modell XT) und der Rational Unified Process. Diese beiden Modelle beschreiben den gesamten Softwareentwicklungsprozess, in den der Aspekt des Konfigurationsmanagements integriert ist. Eine andere Sichtweise nimmt hingegen das bisher noch nicht so verbreitete CMII-Modell ein. Es stellt das Konfigurationsmanagement in den Vordergrund der Aktivitäten, sowohl im Projekt als auch im Unternehmen. Zu den übrigen Aspekten der SW-Entwicklung macht CMII keine detaillierten Aussagen.