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 | |  |  | | Beschreibung der Komponente |  | Eine Konfigurationseinheit ist ein Element, das dem Konfigurationsmanagement unterstellt wird, also Quellcode, Dokumentationsdateien, Make-Dateien, übersetzte Programmteile, Compiler, ... Die exakte Identifizierung jeder Konfigurationseinheit ist notwendig, um sicherstellen zu können, dass z. B. das erstellte Produkt aus den richtigen Teilen zusammengesetzt ist.
Formal ausgedrückt ist eine Konfigurationseinheit "eine Kombination von Hardware, Software, Dienstleistungen oder jede mögliche Unterteilung davon, auf die das Konfigurationsmanagement angewendet werden soll und die im Konfigurationsmanagement-Prozeß [!] als eine Einheit behandelt wird" ( 10007).
Alle Konfigurationseinheiten sind bezüglich des Konfigurationsmanagements zu dokumentieren. Das bedeutet, dass beispielsweise in der Dokumentation zu einem Makefile anzugeben ist, wie der Aufruf des Makefiles auszusehen hat und welche Bedingungen für die Ausführung erfüllt sein müssen.
Generell sind folgende Inhalte zur Dokumentation einer Konfigurationseinheit notwendig:
- Bezeichner
- Bezugskonfiguration
- Funktionelle Merkmale (was kann es; für was ist es da)
- Physische Merkmale (wie ist es aufgebaut; was braucht es)
- Schnittstellen (welche hat es; welche braucht es)
- Änderungen (was wurde bisher verändert; warum wurde es verändert)
- Sonderfreigaben (mussten vorübergehend Einschränkungen gemacht werden; wie sehen sie aus; bestehen diese noch; wann werden sie aufgehoben)
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