Das Reporting-System soll gewährleisten, dass jeder Projektmitarbeiter in Abhängigkeit seiner Funktion lediglich genau diejenigen Informationen erhält, die für ihn jeweils relevant sind. Es entfällt somit das mühsame und zeitraubende Zusammensuchen der relevanten Informationen aus unterschiedlichen Dokumentationen und Informationsquellen.
Im Wesentlichen existieren drei in das Projektmanagement involvierte Ebenen mit jeweils spezifischen Bedürfnissen hinsichtlich der Inhalte und Gestaltung von Reports. Die oberste Ebene stellt die Portfoliomanagementebene dar, in der hauptsächlich unternehmensweit die Gesamtheit aller Projekte hinsichtlich strategischer Bedeutung und Wirtschaftspotenzial beurteilt und festgelegt wird. Diese Ebene hat mit Sicherheit andere Ansprüche an die an sie gerichteten Informationen als die ihr untergeordnete Programmebene. In dieser werden mehrere thematisch zusammengehörige Projekte verwaltet und organisiert. Die Projektebene ist schließlich die ausführende Ebene. Sie befasst sich mit der konkreten Umsetzung eines bestimmten Projektes. Der Weg eines Projektes durch diese drei genannten Ebenen, die eine Projekthierarchie bilden, wird im so genannten M-Modell veranschaulicht.