Der europäische Standard PCTE (Portable Common Tool Environment) ist das Referenzmodell für die Basisfunktionalität einer Software-Entwicklungsumgebung. Im wesentlichen werden Konzepte für die Unterstützung von (persistenter) Datenhaltung, Transaktionsverwaltung, Benutzungsschnittstellen, Kommunikationsdiensten, verteilter Verarbeitung und Verwaltung von Entwicklungsprozessen definiert. Derartige Basisdienste sind in der Regel auf darunterliegenden Betriebssystemen realisiert; typische Dienste wie Datei-, Namens- und Prozessverwaltung oder Ein-/Ausgabe werden auch von der Umgebung selbst zur Verfügung gestellt.