Im Arbeitspaket 2 des Projekts Café werden Techniken zum zur effizienten Entwicklung wiederverwendbarer Assets (also z.B. Komponenten) und zum anderen zur effiziente Ableitung der endgültigen Produkte aus den wiederverwendbaren Assets untersucht.
Aufgabe der Produktlinienentwicklung ist es die Entwicklung möglichst effizient und kostengünstig zu gestalten. Dazu sind zwei Dinge besonders wichtig: zum einen die effiziente Entwicklung wiederverwendbarer Assets und zum anderen die effiziente Ableitung der endgültigen Produkte aus den wiederverwendbaren Assets. Die Architektur bestimmt innerhalb der Produktlinienentwicklung die Gesamteffizienz entscheidend. Wichtig ist daher, dass die Architektur nicht nur nach technischen Kriterien ausgerichtet ist, sondern in optimaler Weise auf die Geschäftsziele abgestimmt ist.
Die Effizienz bei der Entwicklung wiederverwendbarer Assets kann auch durch die explizite Berücksichtigung bereits vorhandener Assets erhöht werden. Dazu wird ein integrierter Ansatz entwickelt, der es erlaubt sowohl die im Code vorhandene als auch die in der Dokumentation vorhandene Information gemeinsam zu nutzen und dadurch einen effizienten Aufbau der Wiederverwendungsinfrastruktur zu ermöglichen.
Um die Ableitung kundenspezifischer Produkte effizient zu gestalten muss zunächst die Auswahl der von der Produktfamilie zur Verfügung gestellten Varianten zur Abdeckung der Kundenanforderungen dokumentiert werden. Des weiteren müssen die Deltas gegenüber den von der Produktfamilie bereits realisierten Szenarien dargestellt werden. Schließlich soll der Produkt-Entwickler dadurch unterstützt werden, dass die Deltas zu den vorhandenen Szenarien in Beziehung gesetzt werden.
Weiterführende Informationen zu diesem Arbeitspaket finden Sie unter (externer Link):
Café, Arbeitspaket 2