Einsatz von Refactoring in Langzeitprojekten
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Das Refactoring objekt-orientierter Pogramme hat mit der Verbreitung agiler Entwicklungsmethoden, wie Extreme Programming (XP), neue Bedeutung und Popularität erlangt. Unter Refactoring werden Änderungen des Programmtextes verstanden, die das Verhalten des Programms nicht verändern. Hierzu gehört z.B. das Extrahieren von Klassen und Methoden oder das Umbenennen von Variablen. Das Ziel dieser Code-Änderungen ist die Erhöhung der Qualität des Programmtextes.

In der Fallstudie wurde der Versuch unternommen, die Qualität eines existierenden und umfangreichen OO Programmtextes durch tool-gestütztes Refactoring zu verbessern. Da dies eine objektive Bewertung der Qualität von Programmtexten voraussetzt , wurden zunächst Software-Metriken eingesetzt, um zu refactorisiende Packages, Klassen und Methoden zu identifizieren. Anschliessend wurde versucht, an den identifizierten Stellen werkzeuggestütztes Refactoring durchzuführen. Hierfür wurden verschiedene Refactoring-Werkzeuge evaluiert. Im Anschluss an diese Änderungen wurden die erzielten Verbesserung anhand der verwendeten Metriken analysiert und mit subjektiven Einschätzungen ergänzt.

Die Fallstudie wurde in Kooperation mit der msg systems AG (http://www.msg.de ) am Lehrstuhl Software-Engineering, Prof. Dr. Manfred Broy, der Technischen Universität München (http://wwwbroy.in.tum.de ) im Rahmen einer Diplomarbeit eine durchgeführt.

Die Studie ist in folgendem Artikel dokumentiert:

E. Kolodizki, M. Pizka, M. Ober: Einsatz von Refactoring in Langzeitprojekten, ViSEK Report 039/D, Oktober 2003; siehe Einsatz von Refactoring in Langzeitprojekten
 
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