Die Fachabteilungen bzw. eine dem Projekt zugeordnete Qualitätssicherungsgruppe muß aus den spezifizierten Anforderungen realistische Testfälle und Testdaten ableiten, an denen die aufgestellten Qualitätsparameter wie z. B. Korrektheit überprüft werden können.
Die Spezifikation der Testfälle erfolgt häufig in zwei Schritten. Zuerst sind logische Testfälle zu definieren. Bei logischen Testfällen werden keine konkreten Werte für Eingaben und Ausgaben angegeben, sondern i. d. R. Wertebereiche (Äquivalenzklassen) für die Ein- und Ausgaben. Die Auswahl der logischen Testfälle zu jeder Testmethode erfolgt i. d. R. auf Grundlage der jeweiligen Testbasis.
Im weiteren Verlauf des Testprozesses werden die logischen Testfälle dann konkretisiert, d. h. sie werden um tatsächliche Eingabewerte erweitert. Diese konkreten Testfälle können dann ohne zusätzliche Änderungen bzw. Ergänzungen während der Testdurchführung verwendet werden.
In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass für jeden Testfall im Vorfeld der Testdurchführung die Ausgangssituation, das erwartete Verhalten bzw. Ergebnis sowie die für den Test geltenden Randbedingungen beschrieben werden.
Testfälle zur Prüfung der spezifizierten und vom Testobjekt zu liefernden Ergebnisse und Reaktionen.
Testfälle zur Prüfung der Reaktion des Testobjektes auf ungültige und unerwartete Eingaben bzw. Randbedingungen, für die keine
Ausnahmebehandlungen spezifiziert wurden.
Ergebnis der Aktivität
Als Ergebnis können anhand der Testfälle und -daten die Qualitätsparameter überprüft werden.