Der Komponententest prüft, ob jede einzelne Softwarekomponente für sich die Vorgaben seiner Spezifikation erfüllt. Charakteristisch für Komponenten ist, das jede einzelne Komponenten isoliert von anderen Komponenten des Systems überprüft wird. Dadurch soll verhindert werden, dass externe Einflüsse auf die Komponenten die Testergebnisse verzerren und jeder Fehler exakt der entsprechenden Komponente zugeordnet werden kann.
Das Hauptziel des Komponententests ist die Sicherstellung, dass jede Komponente die laut Spezifikation geforderte Funktionalität korrekt und vollständig realisiert. Die Funktionalität meint in diesem Zusammmenhang das Ein-/Ausgabe-Verhalten der Komponente. Die Funktionalität der entwickelten Systemkomponenten wird an Hand der festgelegten Testdaten und Testfälle überprüft.
Des Weiteren werden mit Hilfe des Komponententests die relevanten Komponenteneigenschaften überprüft, die die Qualität der jeweiligen Komponente maßgeblich beeinflussen und die zu einem späteren Zeitpunkt nur mit erheblichen Mehraufwand getestet werden können. Hierzu zählen i. d. R. alle nicht-funktionalen Eigenschaften, wie z. B. Wartbarkeit, Benutzbarkeit und Zuverlässigkeit.
Hierzu werden für die verschiedenen Qualitätsparameter unterschiedliche Testverfahren angewendet.
In der Praxis werden beim Komponententest prinzipiell zwei Strategien beim Testen von Komponenten verfolgt: Black-Box Tests und White-Box Tests.
Ergebnis der Aktivität
Der Komponententest ist abgeschlossen und die Komponenten sind auf ihre Funktionalität hin geprüft. Die Ergebnisse sind Ausgangspunkt für die folgenden Tests, wie Integrationstest, System- und Lasttest.