Ausgangsbasis für die Erstellung eines Qualitätsmanagementplans für den Systembetrieb bilden eine abgeschlossene Performance-/Mengen-Analyse sowie die Ergebnisse der im Vorfeld durchgeführten Analyse des Systembetriebs.
Durchzuführende Aktivität
Für den späteren Systembetrieb der E-Business-Anwendung sollten die zu erbringenden Dienstleistungen und deren Umfang (Qualität) in einem Service-Level-Agreement (kurz SLA) definiert und festgehalten werden.
Unter einem Service-Level-Agreement wird dabei generell eine schriftliche Vereinbarung bzw. ein Vertrag zwischen einem Servicegeber und einem Servicenehmer, welche die verhandelten Service-Levels für eine IT-Dienstleistung beschreibt, verstanden. Ein SLA beinhaltet i. d. R. folgende Punkte:
Rechte und Pflichten für den Servicegeber und den Servicenehmer,
Serviceparameter, Kennzahlen und Zielwerte,
beschreibt die angewandten Messverfahren,
definiert und beschreibt Vorgehen bei Change Requests
definiert den Gültigkeitszeitraum etc.
Außerdem sollten die SLA ein Vorgehen enthalten, anhand dessen sie überprüft und angepaßt werden können.
Ein SLA ist somit ein individueller Vertrag bzw. Bestandteil eines Dienstleistungsvertrags zwischen dem Servicegeber und Servicenehmer. Ein SLA ist außerdem Teil des QM-Systems des Unternehmens. Wird der Systembetrieb von externen Dienstleistern (Aplication Service Provider) durchgeführt, dann dienen die SLA als Vertragsgrundlage.
Ergebnis der Aktivität
Für den späteren Systembetrieb der E-Business-Anwendung sind die erforderlichen Dienstleistungen in einem SLA festgelegt.