Der Integrationsplan enthält Vorschriften für den Zusammenbau des Systems, des Segments oder der Software-Einheiten bzw. Hardware-Einheiten aus technischer Sicht. Der Plan identifiziert die Integrationsprodukte gleichzeitig als Prüfgegenstände und ist in dieser Hinsicht mit dem Prüfplan konsistent zu halten. Technische Voraussetzungen und Einschränkungen sind ebenso wie die Organisation der Integration zu erläutern. Die einzelnen Integrationsmaßnahmen werden detailliert beschrieben.
Ein Beispiel für den Aufbau eines Integrationsplans finden sie auf den Internetseiten des Fachbereiches 3 der Universität Bremen.
Im Kontext des E-Business enthält der Integrationsplan eine Beschreibung, wie das E-Business-System in die IT-Infrastruktur eingefügt werden soll. Dabei wird die Systemgrenze des E-Business-Systems dargestellt und über welche Schnittstellen es sich in die umgebende Systemlandschaft einpasst.
Ein wichtiger Aspekt für die Systementwicklung ist, an welchen Stellen das E-Business-System konfigurierbar sein muss, um die Überführung des Systems von der Entwicklungsumgebung in die Betriebsumgebung möglichst einfach vollziehen zu können.
Weiterhin enthält der Integrationsplan die Vorgehensweise der Integration der Zulieferersysteme während der Einführungsphase. Besonders bei der Weiterentwicklung muss beachtet werden, wie der Übergang vom Altsystem zum neuen System möglichst störungsfrei vollzogen werden kann.
Ergebnis der Aktivität
Integrationsplan, der die notwendigen Schritte für eine erfolgreiche Integration des E-Business-Systems in die bestehende IT-Infrastruktur sowie für die Integration der Zulieferer-Systeme und externer Komponenten spezifiziert.