Ausgangsbasis bildet die erarbeitete und verabschiedete Entwicklungsstrategie sowie eine Beschreibung der bereits im Unternehmen vorhandenen IT-Infrastruktur.
Durchzuführende Aktivität
Die Integrationsstrategie bestimmt die Anforderungen für folgende Integrationsaspekte innerhalb des E-Business-Vorhabens:
Integration des E-Business-Systems in die bestehende technische Infrastruktur,
Die Integration des E-Business-Systems in die bestehende IT-Infrastruktur hat für viele E-Business-Anwendungen zentrale Bedeutung, da die Geschäftsprozesse möglichst frei von Medienbrüchen neu gestaltet werden sollen.
Moderne E-Business-Systeme bzw. Software-Systeme werden heutzutage fast ausschließlich modular erstellt, d. h. das Gesamtsystem wird in kleinere Bausteine zergliedert, die dann isoliert entsprechend ihren Anforderungen entwickelt und danach zum Gesamtsystem integriert werden. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einzelnen Softwarekomponenten, die, nachdem sie getrennt implementiert und getestet wurden, mittels einer geeigneten Strategie zum Gesamtsystem zusammengefügt werden.
Bei der Integration von Komponenten lassen sich hierbei folgende Grundstrategien unterscheiden:
Top-Down Integration
Die Integration beginnt mit derjenigen Komponente, die andere Sub-Komponenten verwendet, selbst jedoch nie explizit, außer durch die Systemumgebung, aufgerufen wird. Es wird also mit der, allen anderen Komponenten übergeordneten, Systemkomponente begonnen, und dann das System schrittweise bis zu den elementarsten Komponenten integriert.
Bottom-Up Integration
Die Integration beginnt mit den elementarsten Komponenten, die keine anderen Komponenten aufrufen und selbst nur aufgerufen werden können. Es wird also, beginnend bei den kleinsten Einheiten, das Gesamtsystem schrittweise durch Hinzunahme übergeordneter Komponenten aufgebaut.
Ad-Hoc Integration
Die Integration erfolgt in der Reihenfolge, in der die Komponenten fertig implementiert aus der Entwicklung kommen. Es wird keine Rücksicht auf Hierarchien genommen.