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 | |  |  | | Erläuterung |  | In der metrikbasierten Qualitätsanalyse von Software-Produkten werden über die Bestandteile des Systems systematisch Messwerte erhoben. Nach der Festlegung akzeptabler oder nicht akzeptabler Sollwerte zeigen Ausreißer bei den Messwerten an, dass das untersuchte Artefakt zunächst im Verdacht steht, eine nicht den Qualitätszielen gerechte Qualität zu besitzen. Solange dieser Befund nicht bestätigt ist, spricht man von einer Qualitätsanomalie.
Eine Bestätigung von Qualitätsanomalien ist notwendig, weil die Messwerte lediglich Hinweise auf Verdachtsmomente geben können. Bei der Festlegung, welche Wertebereiche für einen Messwert akzeptabel sind, wird vom Standardfall ausgegangen. Im Einzelfall können bestimmte Strukturmerkmale des Systems jedoch durchaus gerechtfertigt sein. Die Anomalie stellt in diesem Fall einen falsch positiven Fehler dar (siehe Probleme bei metrikbasierter Operationalisierung und daraus erwachsende Fehler) und kann dann verworfen werden.
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|  | |  |  |  |  | Qualitätsanomalie |  |  |  |  |   | Erläutert Technologien |  |  |  | |  |  | |  |  | |  |  | |  |  |  |  |  |
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