Partizipation erhöht die Chancen, dass eine Software den Anforderungen der Nutzer entspricht und schließlich auch eingesetzt wird. Der nicht optimale Einsatz bzw. das Nichtnutzen von Software hat oft seinen Ursprung genau darin, dass Produkt und Anforderungen sich nicht aufeinander beziehen.
Durch enge Zusammenarbeit zwischen Entwicklern und Nutzern entsteht ein wechselseitiger Lernprozess, der zur Transzendenz der Visionen, also der Übertragung der allgemeinen Zielvorstellungen in die tägliche Arbeitspraxis, wichtig ist.
Es geht jedoch nicht nur um die gemeinsame Entwicklung von Visionen, sondern auch darum, diese Visionen in der Organisation zu verankern. Dies geschieht durch Personen als Informationsträger und nicht allein durch Dokumente.
Entwickler haben die Prozesse zu organisieren und die Rolle des Managements ist es, für ausreichende Zeit und Information der Nutzer zu garantieren, damit dieser interaktive Prozess der Wissensvermittlung stattfindet.