| Partizipative Gestaltung sozio-technischer Systementwicklung in Organisationen |
| Beschreibung der Problemfelder der sozio-technischen Systementwicklung in Organisationen unter Einsatz partizipativer Designverfahren. |
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| MUST Erfahrungen |
| Seit 1990 sind unterschiedliche Systementwicklungsprozesse entsprechend dem Vorgehen von MUST in Dänemark durchgeführt worden. |
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| 1. MUST-Prinzip: Partizipation |
| Partizipation erhöht die Chancen, dass eine Software den Anforderungen der Nutzer entspricht und schließlich auch eingesetzt wird und ist das 1. Prinzip der MUST-Methodik. |
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| 4. MUST-Prinzip: Verbindung von Ethnografischer Analyse zum aktiven Handeln |
MUST schlägt eine schrittweise Folge von Analyse und Handeln vor. Ethnografische Analyse und aktives Handeln (Aktionsforschung) stellen prinzipiell einen Gegensatz sowohl bei dem Vorgehen als auch in dem angestrebten Ergebnis dar.
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| Die sechs MUST-Prinzipien |
| Die MUST-Methodik basiert auf sechs Prinzipien, die in der Übersicht skizziert und im Folgenden ausführlich beschrieben werden. |
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| MUST-Verfahren - Einstieg |
| Partizipatives Verfahren zur sozio-technischen Systementwicklung in Organisationen. MUST berücksichtigt insbesondere bereits verfügbare Software und legt einen Schwerpunkt im Bereich der Benutzerschulung. |
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| 2. MUST-Prinzip: Verknüpfung von Entwicklern und Projektmanagement |
| Das Projektmanagement ist für die Arbeitsteilung in einem Projekt zuständig. Im Detail wird der prozedurale Ablauf festgelegt, die Qualitätskontrolle durchgeführt und geregelt, wie Konflikte zu lösen sind. |
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| 3. MUST-Prinzip: Entwicklung als Kommunikationsprozess |
| In den Aufmerksamkeitsfeldern findet sich das Vorwissen und die Vorerfahrungen zu Beginn einer Systementwicklung. Die Unterscheidung zwischen abstraktem Wissen und konkreter Erfahrung verweist auf die zwei zu betrachtenden Ebenen. |
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| 5. MUST-Prinzip: Gemeinsame Weiterentwicklung von Informationstechnik, Arbeitsorganisation und Qualifizierung der Benutzer |
| MUST geht auf Arbeiten um die sozio-technische Systementwicklung zurück, greift sie auf und differenziert die Organisationsentwicklung weiter aus um den Aspekt der Qualifizierung der Benutzer. |
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| 6. MUST-Prinzip: Nachhaltigkeit |
| Gerade das Zusammenspiel unterschiedlicher Perspektiven von Entwicklern, Managern und Benutzern sorgt dafür, das Verwendbare und alltagstaugliche Anwendungen geschaffen werden, ohne das es zu kosten- und ressourcenintensiven Fehlentwicklungen kommt. |
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| Ethnographische Methoden |
| Hierunter versteht man Methoden aus der Ethnomethodologie. |
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| Sozio-technische Systementwicklung |
| Sozio-technische Systementwicklung beinhaltet die planmäßige Optimierung sowohl der eher techniknahen als auch der organisatorischen und sozialen Aspekte bei der Systementwicklung. |
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| Teilnehmende Beobachtung |
| Darunter versteht man die Beobachtung zur Beschreibung und Systematisierung von Verhaltensäußerungen für einem bestimmten Forschungszweck. |
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| Zukunftswerkstatt |
| Die Methode der Zukunftswerkstatt beinhaltet eine moderierte Teamarbeit zur kreativen Lösungsfindung. |
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| MUST: A Method for Participatory Design |
| In diesem Aufsatz wird die Vorgehensweise in MUST vorgestellt. |
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| Participatory Design at a radio station |
| Erfahrungen mit der Vorgehensweise von MUST werden am Beispiel des Einsatzes in einem Rundfunksender ausgearbeitet. |
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| Participatory Design in a Commercial Context - a conceptual framework |
| Erfahrungen mit bei der partizipativen Systementwicklung mit Hilfe von MUST werden am Beispiel eines kommerziellen Anwenders aufgezeigt. |
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| Prof. Dr. Peter Mambrey |
| Prof. Dr. Peter Mambrey ist Leiter der Forschungsgruppe "Evaluation & Design von Kooperationsplattformen" am Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) in Sankt Augustin. |
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| Projektphasen und Aktivitäten in MUST |
| In der folgenden Übersicht der fünf Hauptaktivitäten in MUST sind einzelne Methoden, Werkzeuge und Techniken integriert. Die genannten Methoden verstehen sich dabei als Angebote anhand von Beispielen und Ressourcen. |
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| 1. Projektetablierung |
| In der Projektetablierung geht es darum, sich Klarheit über die Ziele, Reichweite und Arbeitsbedingungen zu verschaffen. Arbeitsmethoden sollten diskutiert werden und das Projektteam als „soziale Einheit“ entstehen. |
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| 2. Strategische Analyse |
| Festlegung, welche Arbeitsbereiche von den Innovationen betroffen sein sollen. Dabei ist diese Analyse nicht als einmalige Festlegung anzusehen, sondern als Prozess, in dem die Rahmendaten immer wieder neu hinterfragt und festgelegt werden. |
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| 3. Detailanalyse auf Arbeitsplatzebene |
| Eine Analyse der Arbeitspraxis wird vorgenommen. Dabei ist besonders darauf zu achten, dass nicht allein die Arbeitspraxis deskriptiv beschrieben wird, sondern die Gründe, warum so und nicht anders gearbeitet wird, identifiziert werden. |
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| 4. Visionsentwicklung und Vorstellung vom Wandel |
| Die Entwicklung mindestens einer Vision für den sozio-technischen Wandel ist notwendig und sollte die Systemfunktionalitäten, den organisatorischen Wandel sowie die Qualifizierung einbeziehen. |
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| 5. Verankerung der Visionen in der Organisation |
| Damit eine Vision verfolgt wird und in praktisches Handeln umgesetzt wird, muss sie tief in der Organisation verankert werden. |
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