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 | |  |  | | Beschreibung |  | Zum erfolgreichen Einsatz von Metriken gehört nicht nur deren präzise Definition, sondern auch, dass sie auf ihre Aussagekraft und Gültigkeit überprüft werden, bevor sie in den praktischen Betrieb einfließen (siehe Forderungen an Maße). Dabei interessieren primär die Fragen, ob die Definition eines Maßes konsistent zur Messtheorie erfolgt und inwiefern die Ergebnisse der Messung praktische Relevanz haben.
Die Validierung eines Maßes ist der Prozess der Sicherstellung, dass ein Maß zuverlässige Informationen für ein praktisch relevantes Problem liefert. Daraus ergibt sich folgende Unterscheidung von zwei Formen der Maßvalidierung:
- Interne Validierung: Prüft, ob ein Maß eine geeignete Charakterisierung der untersuchten Merkmale darstellt und in sich stimmig ist.
- Externe Validierung: Stellt ein Modell zur Vorhersage externer Erscheinungen aufbauend auf den Messwerten auf und prüft, ob die aus den Messwerten ableitbaren Schlussfolgerungen tatsächlich allgemeingültig sind.
Ergebnis des Validierungsprozesses ist die Bestätigung oder Ablehnung des Maßes im Sinne von messtheoretischen Gesichtspunkten beziehungsweise ein Vorhersagemodell zur Ableitung von Schlussfolgerungen aus den Messwerten. Eine herausgehobene Stellung bei der Maßvalidierung nimmt die mittlere Ebene eines Qualitätsmodells ein, auf der Konstruktionsprinzipien angegeben werden sollen (siehe Die Rolle von Konstruktionsprinzipien in der Validierung).
Maßvalidierung
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