Qualität kann nicht im nachhinein in ein Produkt hineingeprüft werden. Daher ist es unerläßlich, die Erzeugung von Qualität durch konstruktive Maßnahmen zu fördern. Zielsetzung ist außerdem, präventiv qualitätsrelevante Risiken zu vermeiden, Qualitätsmängeln entgegenzuwirken und die den analytischen Maßnahmen zu unterziehenden Prüfgegenstände überhaupt erst prüfbar zu gestalten. Unter die konstruktiven/präventiven Maßnahmen fällt beispielsweise: - die Gliederung des Entwicklungsprozesses durch Anwendung eines SW-Entwicklungsstandards - die Unterstützung des Entwicklungsprozesses durch Methoden und Werkzeuge Konstruktive/präventive Maßnahmen werden im Submodell QS festgelegt, die Anwendung der konstruktiven Maßnahmen erfolgt im Submodell SE (Zusammenhang zwischen SE und konstruktiven QS Maßnahmen vgl. 5-2 (QS), Abbildung 5.1.)